Nach dem 2:1-Sieg der Bayern gegen PSG: Marokkanischer Journalist entschuldigt sich
Sieg der bayern
Nach dem 2:1-Sieg der Bayern gegen den Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain sorgte der marokkanische Journalist Said Amdaa mit Pöbel-Posts gegen den Münchner Luis Díaz auf seinem X-Account für Aufregung.
Auslöser der kontroverse
Auslöser war die Rot-Grätsche des Kolumbianers gegen Achraf Hakimi. Anschließend bezeichnete der Reporter den Kolumbianer unter anderem als Kriminellen und kündigte an, ihn bis zu seinem Karriereende unter Druck setzen zu wollen.
Entschuldigung an bayern-fans
In BILD und SPORT BILD wendet sich der Marokkaner nun erstmals auch an die Bayern-Fans und entschuldigt sich für seine Wortwahl.
Reaktionen und erklärungen
Amdaa sagt: „Ich hatte das Gefühl, dass Luis Díaz' Tackling aus Frustration passierte – es war völlig unnötig, insbesondere zu diesem Zeitpunkt im Spiel. Es war in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, Bayern führte bereits mit 2:0 und Hakimi war an Díaz vorbeigelaufen. Es war daher eine vermeidbare Verletzung und das ist für mich sehr frustrierend.“
Verletzung von hakimi
Der Reporter, der für seine Kommentare gegen Díaz von Bayern-Fans Beleidigungen, Bedrohungen und Morddrohungen erhalten haben soll, erklärt: „In Frankreich gibt es einen Ausdruck, den wir im Slang verwenden. Da heißt es etwa ‚Es ist kriminell, diese Torchance nicht zu verwandeln’. Ich habe diesen Ausdruck verwendet mit den Worten: ‚Luis Díaz ist ein Krimineller, weil er dieses Foul begangen hat.‘ Das war nicht böse oder gar wörtlich gemeint. Aber ich verstehe, dass einige Bayern-Fans das nicht so interpretiert haben. Wenn sich jemand von ihnen durch meine Worte respektlos behandelt oder beleidigt gefühlt hat, habe ich kein Problem damit, mich dafür zu entschuldigen.“
Ironische drohung
Die besten Europas?: DAS sagen die Bayern nach dem Super-Sieg01:48Quelle: SID05.11.2025Weiter erklärt er: „Als ich sagte, ich würde Díaz für den Rest seiner Karriere unter Druck setzen, war das natürlich ironisch gemeint – eine Redewendung. Das war meine Art, auszudrücken, wie traurig ich über Hakimis Verletzung war. Als marokkanischer Journalist weiß ich, wie wichtig Hakimi für unsere Nationalmannschaft ist – insbesondere angesichts der Afrikameisterschaft, die bald in unserem Land ausgetragen wird. Nun müssen wir möglicherweise ohne unseren besten Spieler auskommen. Und nein – ich werde keinen Druck auf Luis Díaz ausüben (lacht). Ich wünsche ihm alles Gute.“
Verletzung von hakimi
Am Mittwochabend gaben die Franzosen bekannt: Hakimi fällt wegen einer schweren Verstauchung des Knöchels einige Wochen aus!