Hannover-Burgdorf verliert gegen Magdeburg in spannendem Krimi
Ergebnis der partie
Hannover-Burgdorf verliert gegen Magdeburg 22:24 (8:8) in einem Spiel, dessen wilder Verlauf seinesgleichen sucht.
Besondere ereignisse im spiel
Überraschend startet der Däne Simon Gade statt Joel Birlehm im Tor der Gastgeber. In der 4. Minute sorgt der technische Delegierte Sebastian Grobe für eine Unterbrechung, da die LED-Werbebanden hinter und neben dem Gastgeber-Tor grell flackern. Diese werden abgeschaltet, und das Spiel geht weiter.
Hektik und paraden
Gade liefert in den ersten acht Minuten unfassbare 83 Prozent Paradenquote ab, aber seine Mitspieler veredeln es im Angriff nicht mit Toren. Nach 12 Minuten sind beim 3:3-Zwischenstand erst sechs Tore gefallen.
Technische probleme und disziplinarmaßnahmen
Die Torlinien-Technik wird nach einem Latten-Linien-Kracher von Maxim Orlov und einem Wurf von Elvar Örn Jonsson zu Rate gezogen. Vilhelm Poulsen bekommt nach Videobeweis eine Zweiminutenstrafe. Der technische Delegierte Grobe braucht seinen Stuhl fast nicht, weil er fast nur noch steht.
Pause und weiteres spielgeschehen
Zur Pause steht das Tor-Diatergebnis 8:8 auf dem Videowürfel, die erste Hälfte dauert rekordverdächtige 50 Minuten. Nach dem Wechsel gerät Hannover-Burgdorf in Rückstand, als Justus Fischer sich plötzlich übel fühlt und in die Kabine rennt.
Auszeiten und entscheidungen
Christian Prokop nimmt eine Auszeit und beschwert sich wutentbrannt bei Schiedsrichter Philipp Dinges, was zu einer gelben Karte führt. Aus vier Toren Rückstand wird das 19:20 (52.), die Hütte brennt. Birlehm liefert Paraden ab, aber Magdeburg bleibt eiskalt und sichert sich den Sieg.
Zusammenfassung
Hannover-Burgdorf ist bis auf Leif Tissier (Muskelfaserriss) komplett, auch Kapitän Marius Steinhauser ist nach Adduktoren-Problem wieder mit auf der Platte. Das Spielgeschehen diktiert von Beginn an die Hektik. Magdeburg gewinnt das Spiel 22:24.