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Eric Reed Jr. bei den Veolia Towers Hamburg freigestellt

Freistellung von eric reed jr.

Eric Reed Jr. (25) wurde am Montag von den Veolia Towers Hamburg freigestellt. Das Schlusslicht der Easycredit Basketball-Bundesliga hatte den Ami als einen der Gründe für den katastrophalen Fehlstart (mittlerweile 12 Pleiten) ausgemacht.

Begründung der freistellung

Begründung der freistellung

Towers-Boss Marvin Willoughby (47) begründete den drastischen Schritt mit den Worten: „Wir haben festgestellt, dass Eric leider nicht den Impact auf unser Spiel hat, wie wir es uns vor der Saison vorgestellt haben.“

Überraschender transfer

Überraschender transfer

Nur vier Tage später ist der Sündenbock plötzlich wieder ein Hoffnungsträger! Die ebenfalls kriselnden MLP Academics Heidelberg schnappten sich den Guard bis Saisonende. In der von Verletzungen gebeutelten Truppe soll Reed den Abgang von Missverständnis Michael Flowers (26/ging zu Lietkabelis Panevezys) ausgleichen.

Erwartungen an reed

Erwartungen an reed

Heidelbergs Sportlicher Leiter Alex Vogel (34) erklärt: „Eric ist ein Spieler, der Stärken in der On-Ball-Defense und im Wurf hat. Er kann in der Verteidigung viel Druck ausüben und hat ein gutes Mindset. Vergangene Saison war er in Belgien in einer sehr erfolgreichen Kortrijk-Mannschaft ein wichtiger Anführer. Im Angriff hat er verschiedene Möglichkeiten, seinen Wurf loszuwerden.“

Statistiken von reed

Bei den Towers glückte das allerdings nur höchst schwankend. In Belgien war Reed vergangene Saison Topscorer (15,5 Punkte pro Spiel) gewesen – bei den Türmen kam er in der BBL lediglich auf 10,6 Punkte pro Partie, aber im EuroCup immerhin auf 14,4 Zähler. Allerdings war der Texaner im System von Trainer Benka Barloschky (37) in der Defensive extrem anfällig.

Neue herausforderung

Reed selbst schaut nach vorn: „Ich freue mich darauf, diese neue Reise mit dem Team zu beginnen. Es ist noch eine Menge Basketball zu spielen, und als Team haben wir die Chance, in der Liga auf uns aufmerksam zu machen.“

Finanzielle auswirkungen

Dass Reed so schnell einen neuen Verein gefunden hat, freut auch die Hamburger! Denn sie sparen so das sechstellige Gehalt eines ihrer bisherigen Topverdiener. Statt einer deftigen Abfindung müssen sie jetzt vermutlich nur die Differenz zum niedrigeren Heidelberger Salär zahlen. Und haben damit selbst Mittel für dringend notwendige Verstärkungen frei.