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Dortmund: BVB verpasst Sieg gegen HSV und gerät in Turbulenzen

Drei tage nach der niederlage gegen manchester city

Der BVB erlebte drei Tage nach dem 1:4 gegen Manchester City die nächste Enttäuschung. In der siebten Minute der Nachspielzeit ließ sich der BVB den sicher geglaubten Sieg beim HSV nehmen und musste den 1:1-Ausgleich hinnehmen. Die Situation eskalierte, als die Bosse gegen die Stars polterten und die Spieler sich untereinander zofften.

Die wahren probleme des bvb

Die wahren probleme des bvb

Die wahren Probleme des BVB, die bislang von der Ergebnis-Konstanz kaschiert wurden, wurden plötzlich ans Licht gespült. Die große Frage ist nun: Ist Dortmund wirklich wieder eine mächtige Nummer zwei im deutschen Fußball? Oder fliegt nun wie in den Vorjahren alles auseinander?

Frust und emotionen

Frust und emotionen

Der sonst eher sachlich auftretende Sportdirektor Sebastian Kehl (45) schimpfte nach dem 1:1 durch Hamburgs Königsdörffer: „Ich bin richtig sauer und werde jetzt erstmal ein paar Tage brauchen.“ Trainer Niko Kovac (54) sagte: „Wir sind sauer und enttäuscht. Wir haben zum Schluss nicht das gemacht, was ich mir vorgestellt habe.“

Schuldfrage und harmonie-störungen

Schuldfrage und harmonie-störungen

Auf dem Weg in die Kabine lieferten sich Torwart Gregor Kobel (27) und Rechtsverteidiger Julian Ryerson (27) ein heftiges Wortgefecht. Kovac schaltete sich ein und erklärte später: „Mir war nicht ganz klar, wer was gesagt hatte. Ich wollte es noch beruhigen.“ Kovac brüllte Karim Adeyemi (23) vor dessen Einwechslung (66. für Beier) an der Trainerbank an. Der Grund ist unklar.

Die großen bvb-baustellen

Die großen bvb-baustellen

Gegen Top-Teams wie Bayern (1:2) oder Manchester City (1:4) ist Dortmund chancenlos. Die Stars halten die Kovac-Intensität offenbar nicht durch: Nach dem 3:3 auf St. Pauli und dem 4:4 in Turin war es bereits der dritte kassierte Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit. Dazu lässt die Körpersprache vieler Stars wie Adeyemi oder Sabitzer nach, andere wie Guirassy und Beier stecken im Formtief, wiederum andere wie Groß werden dem BVB-Niveau einfach nicht gerecht.

Kritik an kovac

Hinter vorgehaltener Hand ploppt plötzlich sogar Kritik an Kovac auf. Vorwurf: nur Minimalismus-Fußball, für den es nun erstmals die Quittung gab! Statt aufs 2:0 zu drängen, beschränkte sich der BVB aufs Verteidigen der knappen Führung durch Carney Chukwuemeka (64.). Kovac wechselte neben Adeyemi lieber Nmecha, Sabitzer und Anselmino ein statt weitere Offensiv-Power wie mit Brandt oder Silva.

Die lage beim bvb

Die Lage beim BVB ist plötzlich wieder explosiv. Verteidiger Nico Schlotterbeck (25) fordert: „Wir müssen ein wenig mehr Fußball spielen!“