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Borussia Mönchengladbach holt Rouven Schröder als Sportdirektor

Borussia mönchengladbach holt rouven schröder als sportdirektor

Borussia mönchengladbach holt rouven schröder als sportdirektor

Mit Rouven Schröder (49) war sich Gladbach praktisch sofort einig. Borussias Such-Komitee – bestehend aus den beiden Geschäftsführern Stefan Stegemann (61) und Markus Aretz (59) sowie Kader-Planer Steffen Korell (53) – wusste, dass der Manager trotz seines langfristigen Geschäftsführer-Vertrags bis Ende 2028 beim FC Red Bull Salzburg immer den Wunsch hegte, wieder in der Bundesliga zu arbeiten. In den finalen Verhandlungen am vergangenen Montag ging es hauptsächlich nur noch darum, die geforderte Ablösesumme von bis zu 1,5 Millionen Euro auf unter eine Million zu drücken. Sicherheitshalber hatte sich Gladbach parallel auch mit Alternativ-Kandidaten beschäftigt.

Bereits 2022 wollte Ex-Boss Max Eberl (52) Schröder vom FC Schalke als Sportdirektor zur Borussia holen – jetzt bekommt er bei den Fohlen als Nachfolger des zurückgetretenen Roland Virkus (58) sogar die sportliche Alleinverantwortung. Gleichzeitig aber auch jede Menge Druck! Er übernimmt Gladbach als Tabellen-Vorletzten mit 13 sieglosen Liga-Spielen in Serie mitten in der Krise.

SPORT BILD erklärt, wie Schröder nun Gladbach retten soll und welche Brennpunkte er sofort angehen muss.

Trainer-Entscheidung: Schröder muss als eine seiner ersten Amtshandlungen festlegen, ob er Interimstrainer Eugen Polanski (39) zum Chefcoach befördert oder einen anderen Kandidaten einstellt. Geschäftsführung, Mannschaft und Fans würden gerne langfristig den Weg mit Polanski gehen. Schröder soll sich in den Verhandlungen für eine Zusammenarbeit mit Polanski offen gezeigt haben.

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Personal-Umbau: Schröder bekommt bei Borussia Gestaltungsfreiraum. Langfristig würde der Klub den sportlichen Bereich gerne mit zwei Verantwortlichen auf Geschäftsführer- und Direktoren-Ebene besetzen. Korell, der zu Schröder im Gegensatz zu Erst-Kandidat Nils-Ole Book (39) ein starkes Verhältnis hat, wird noch mehr an Einfluss gewinnen.

Außendarstellung: Von Schröder wird erwartet, dass er Gladbach neue Strahlkraft verleiht und auch öffentlich einen klaren Weg vorgibt. Er soll sein großes Netzwerk und seine Erfahrung aus seinen Stationen in Salzburg, Leipzig, Schalke, Mainz, Bremen und Fürth einbringen. Angesichts der hohen Erwartungshaltung im Umfeld kein einfaches Unterfangen: Virkus hatte sich vor allem deshalb zum Rücktritt entschlossen, weil Fan-Anfeindungen gegen ihn und seine Familie nicht mehr akzeptabel waren.

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Winter-Transfers: Die teuren Sommer-Einkäufe Giovanni Reyna (22/BVB) und Shuto Machino (26/Kiel) schlugen bislang nicht ein. Schröder muss mit wenig Budget Stars finden, die den Klub wieder ins gesicherte Tabellen-Mittelfeld führen. Das Hauptaugenmerk dürfte auf Geschwindigkeit und Führungsmentalität liegen.

Auslaufende Verträge: Unter Virkus verlor Gladbach keinen Profi ablösefrei, das muss auch unter Schröder oberstes Gebot sein. Eine Großbaustelle, denn: 2026 laufen sechs Spieler-Verträge aus, 2027 sogar elf.

Viel Arbeit für den neuen Mann.